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Deutsche Webseite des Tourismusverbandes der Normandie

 

Caen

Zwei Stunden vor den Toren von Paris und ca. 15 Autominuten von der Küste entfernt gelegen, präsentiert sich die Stadt als quicklebendige Metropole mit viel Flair.

Schloss von Caen, Normandie (c) Danielle Dumas, CRT.jpg

Die Altstadt atmet 1000 Jahre Geschichte. Caen hat seine Wurzeln in einer von den Normannen als Festung ausgebauten Insel im Zusammenfluss von Orne und Odon. Wilhelm der Eroberer, der berühmteste Einwohner der Stadt, ließ hier die Burg und zwei Abteien errichten, die Abbaye aux Hommes und die Abbaye aux Dames. Nach der Eroberung der Normandie durch die französische Krone belagerten die Engländer Caen in den Jahren 1346 und 1417. Sie hielten sich dort bis zum Jahr 1450 auf. Im Frühsommer 1944 (D-Day: 6. Juni 1944) tobte eine erbitterte Schlacht um Caen zwischen den alliierten Landungstruppen und den deutschen Besatzern. Während dieses Monates verloren zehntausende Soldaten und Zivilisten ihr Leben. Am 9. Juli 1944 gaben die Deutschen Caen auf und somit war die Stadt befreit. Rund um die erhalten gebliebenen und wieder restaurierten historischen Bauten entstand das neue Caen. Mit seinen Gebäuden aus dem hellen Sandstein der Region und seinen Parks gilt Caen als „grüne Stadt". Studentisches Flair und reichlich Boutiquen machen die Metropole der Unteren Normandie zu einem Besuchermagneten.

Sehenswürdigkeiten

  • Mémorial von Caen: Neben dem Besuch der Landungsstrände gehört das Mémorial zu den wichtigsten Programmpunkten in Sachen D-Day. Das „Museum für den Frieden", so sein offizieller Titel, widmet sich aber nicht nur der alliierten Landung am 6. Juni 1944, mit der die Befreiung Europas von der Nazi-Herrschaft begann - und von der immer noch zehntausende weißer Holzkreuze auf den Soldatenfriedhöfe künden - sondern darüber hinaus ganz allgemein der Geschichte von Konflikten, Krieg und Frieden. Das geschieht mit modernsten Mitteln der Museumstechnik. Darunter ein Film auf Großleinwand, der die Kampfhandlungen während des D-Days gleichzeitig aus alliierter und deutscher Sicht zeigt. In der Galerie der Friedens-Nobelpreis-Träger erweist das Museum den Persönlichkeiten seine Referenz, die dafür eintreten, dass sich derartige Ereignisse in Zukunft nicht mehr wiederholen.

  • L'Abbaye aux Hommes: Um sich mit dem Papst auszusöhnen, der die Hochzeit mit Mathilde, einer entfernten Cousine (Prinzessin von Flandern) nicht anerkennen wollte, gab Wilhelm der Eroberer 1066 den Anstoß zum Bau des Mönchsklosters „Abbaye aux Hommes". Noch im romanischen Stil begonnen, wurde es dann im 13. Jahrhundert im gotischen Stil fertig gestellt. Hier liegt der Herzog und König auch begraben. Dieses architektonische Meisterwerk kombiniert auf eindrucksvolle Weise die schlichte Ästhetik der Romanik mit gotischen Schwüngen, kontrastiert von der machtvollen Größe der Konventsgebäude.

  • L'Abbaye aux Dames: (Place de la Reine Mathilde): Das Nonnenkloster entstand zwischen 1060 und 1080 auf Geheiß der Königin Mathilde. Es kann als Pendant zur Abbaye aux Hommes betrachtet werden. Die Kirche „de la Trinité" aus dem 11. Jahrhundert wurde im 12. Jahrhundert überarbeitet und gilt als wunderbares Beispiel romanischer Sakralarchitektur. Bemerkenswert vor allem die Krypta, deren Bogengewölbe auf 16 engen Pfeilerkolonnen ruhen. Die Königin fand im Chor der Kirche ihre Grabstätte. 

  • Die Burg: Ihr Bauherr war kein anderer als Wilhelm der Eroberer. Nach den Kriegsschäden von 1944 wieder restauriert, beherbergt sie in ihren Mauern das Musée des Beaux-Arts und das Musée de Normandie, den Beratungssaal und die Kirche Saint-Georges. 

  • Das Quartier « Vaugueux » : Dieses Quartier liegt zwischen der Burg von Wilhelm dem Eroberer und dem Yachthafen. Geduckte Fachwerkhäuser schmiegen sich an die engen Gassen. Erstmals erwähnt wurde das Quartier 1210. Anfang des 20. Jahrhunderts führten hier die Großeltern von Edith Piaf ein Café in der Straße Porte au Berger. Heute findet man hier viele Restaurants und Cafés.

  • Hôtel d'Escoville: Dieses prachtvolle Bürgerhaus, in dem sich auch das Office de Tourisme befindet, zählt zu den schönsten Beispielen der Renaissance-Architektur in Caen.
  • Kirche Saint-Pierre: Diese Pfarrkirche beeindruckt mit ihrem überreichen Dekor. Begonnen im 12. Jahrhundert beendete man den Bau im 16. Jahrhundert im Renaissance-Stil.
  • Jardin des Plantes: Dieser botanische Garten verdankt seine Existenz dem Medizinprofessor Gaillard de la Ducquerie, der das Grundstück im Jahr 1689 erwarb und dort seltene Pflanzen kultivierte. Von denen kann man hier mehr als 2000 besichtigen. Sie tragen zur Beliebtheit des Parks bei Jung und Alt bei.

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