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Deutsche Webseite des Tourismusverbandes der Normandie

 

Rouen

Mit den prachtvollen Fachwerkbauten, den engen Pflasterstraßen und der gotischen Kathedrale gleicht Rouen eher einem Freilichtmuseum als einer Metropole. 

Strasse der Gros-Horloge, Rouen (c) Office de Tourisme de Rouen Vallée de Seine.jpg

Hier, auf dem alten Marktplatz der historischen Hauptstadt der Normandie, ließ Johanna von Orléans, die „eiserne Jungfrau", im Jahre 1431 ihr Leben auf dem Scheiterhaufen. Dank der gotischen Kathedrale und der vielen Kirchen erwarb Rouen den Beinamen „Stadt der 100 Kirchtürme". Die Stadt in der Seineschleife blickt auf eine lange Tradition als Seehafen zurück. Die alten Kais am Ufer, der für Seeschiffe bis hierhin befahrbaren Seine, gelten als reizvolle Flaniermeile. Nach einem ausgedehnten Spaziergang erwartet Sie die renommierte Gastronomie der Stadt zur Stärkung. Shoppingfans kommen voll auf ihre Kosten und das nicht nur in der Fußgängerzone der Innenstadt. Das Nachtleben der Stadt mit ihren zahlreichen Studenten genießt einen legendären Ruf.

Sehenswürdigkeiten


  • Kathedrale Notre Dame: Sie vereinigt alle gotischen Stil-Epochen auf ihrer Fassade. Weitere Besonderheit : Fast alle umliegenden Gebäude aus ihrer Entstehungszeit, wie auch der Bischofspalast, sind erhalten geblieben.
  • Der Uhrenturm (Gros Horloge): Diese beliebte Sehenwürdigkeit direkt in der Innenstadt lädt zu einer Zeitreise bei der Besichtigung ihres Innenlebens (Deutschsprachige Audioguides) ein. Unser Tipp: Steigen Sie die kleine Treppe hinauf. Die Mühe lohnt sich, denn von oben haben Sie einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt!
  • Kirche Heilge Jeanne d'Arc: Diese erst 1979 fertig gestellte Kirche mit ihren klaren Linien und den Fenstern aus dem 16. Jahrhundert entstand auf dem Alten Markt an der Stelle, an der die Heilige Johanna von Orléans verbrannt wurde.
  • Jeanne d'Arc Turm: Hier fand der Prozess gegen die französische Nationalheilige statt.
  • Kirche Saint-Maclou: Flamboyant-Gotik in Reinform. Die Kirche liegt nicht weit von der Kathedrale entfernt in einem der schönsten Altstadtviertel von Rouen.
  • Pestfriedhof Saint-Maclou: Einst Pestfriedhof der Gemeinde, dient das während des Pestjahres 1348 entstandene Gebäude heute der regionalen Kunstschule als Bleibe. Der "Aître Saint-Maclou" gilt als praktisch einziges erhaltenes Gebäude dieser Art.
  • Abteikirche Saint-Ouen: 14.-16. Jahrhundert mit bemerkenswerter Orgel und Chorgestühl (18. Jahrhundert), schöne Fenster.
  • Justizpalast (mit hebräischen Resten): Eines der schönsten Beispiele ziviler mittelalterlicher Architektur.
  • Museum der schönen Künste: Mit einer reichen Sammlung impressionistischer Malerei, Skulpturen, Zeichnungen und Objekte des 16.-19. Jahrhunderts. Besonders bemerkenswert sind Werke von Impressionisten wie Monet, Renoir, Sisley sowie andere Meisterstücke von David, Veronese, Rubens Caravaggio, Velasques, Poussin, Géricault, Delacroix, Corot, Degas, Dufy, Modigliani, Duchamp-Villon.
  • Keramikmuseum
  • Eisenwaren-Museum: In der gotischen Kirche Saint-Laurent findet sich die weltweit einzige Sammlung ihrer Art: 12000 Objekte aus Eisen, wie Schilder, Schlüssel und Schlösser, Schmuckstücke, chirurgische Instrumente, Werkzeuge usw.
  • Antiquitäten-Museum
  • Museum Flaubert und Geschichte der Medizin
  • Naturgeschichtliches Museum
  • Corneille Museum: im Geburtshaus des Dichters
  • Gärten und Spazierwege von Rouen
  • Botanischer Garten

NEU:

  • Seit Dezember 2014: Das Panometer

Seit 20. Dezember 2014 beherbergt Rouen ein kulturelles und in Frankreich einmaliges Highlight: das neue Panorama XXL. In einer eigens hierfür erbauten Rotunde auf der rechten Uferseite der Seine, nur wenige Gehminuten von der malerischen Altstadt von Rouen entfernt, werden die monumentalen Rundbilder des bekannten deutschen Künstlers Yadegar Asisi gezeigt. Sie geben einen atemberaubenden 360°-Rundblick auf eine Stadt bzw. Landschaft frei.
Auf dem ersten faszinierenden 360°-Panoramabild ist bis August 2015 das antike Rom zu sehen. Ab September 2015 zieht der Amazonasregenwald im Panorama XXL ein. Besucher können anhand dieses naturalistischen Panoramabildes die Biodiversität, die Komplexität und die Schönheit des Regenwaldes nachvollziehen. Im Jahr 2016 wird dann ein von Yadegar Asisi eigens für die Stadt Rouen angefertigtes Panoramabild von Rouen im späten Mittelalter, zur Zeit Johanna von Orléans, zu sehen sein. Rouens Fachwerkhäuser, Kirchen und Hinterhöfe und das bunte Treiben der Stadt während der gotischen Epoche umgeben den Besucher dann als Rundbild im Panorama XXL. 
Mehr Infos auf www.panoramaxxl.com

  • Seit März 2015: Das Historial Johanna von Orléans

Im ehemaligen Bischofsamt von Rouen zeigt das Historial Johanna von Orléans seinen Besuchern die Geschichte der französischen Nationalheldin. Genau an dieser Stelle wurde Johanna von Orléans 1431 verurteilt. 1455-56 fand ein Teil ihres Rehabilitierungsprozesses ebenfalls an diesem Ort statt. 
Der architektonisch herausragende Bau mit zwei Krypten, den Sälen und dem Turm aus dem 15. Jahrhundert bilden den idealen Rahmen für das Museum.
Auf einer Fläche von knapp 1.000 Quadratmetern auf fünf Etagen wird die Geschichte der Jungfrau von Orléans auf anschauliche und sehr moderne Weise nacherzählt.
Für Besucher aus Deutschland stehen Audioguides in deutscher Sprache zur Verfügung. Mehr Infos auf www.historial-jeannedarc.fr

>> Mehr Videos aus der Normandie

Praktische Hinweise

In Rouen parken Sie am besten ihren Wagen auf einem der genannten Parkplätze (Liste der Parkplätze) und benutzen anschließend öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Metro. Es besteht auch ein öffentliches Fahrrad-Verleih-System (Cy'clic)

Das sollten Sie nicht verpassen