Zu entdecken in Dieppe

Die Geschichte und wirtschaftliche Entwicklung von Dieppe waren schon immer eng mit dem Fischerei- und Handelshafen verbunden. Die Schiffe von Dieppe fuhren auf allen Meeren, noch heute bestimmt ein Gefühl von Abenteuer und Sommerfrische die Atmosphäre der Stadt - Dieppe ist nämlich nicht nur ein ehemaliger Freibeuterhafen, sondern auch das erste Seebad Frankreichs.

Das sollten Sie nicht verpassen

> Le Château musée (Das Museumsschloss): Die Sand und Feuersteinfestung, die im 15. Jahrhundert an der West-Steilküste wieder aufgebaut wurde, hütet die Sammlung des Museums: Meeresbilder, seit dem 16. Jahrhundert von Kunsthandwerkern aus Dieppe gemeißelter Elfenbein, Gemälde von Boudin, Lebourg, Pissaro, Grafiken und Holzschnitte von Braque. Das alte Schloss bewahrt die maritimen Erinnerungen der Stadt und eine der schönsten Elfenbeinsammlungen in Europa.

> Der Strand: Die abseits gebaute Strandpromenade lässt Platz für Rasenflächen und Kinderspielplätzen und erstreckt sich über 2 km Länge.

> Kirche Saint-Jacques : Sie wurde ab 1195 anstatt eines Gebäudes, das durch ein Feuer zerstört wurde, erbaut und im Laufe der Jahrhunderte neugestaltet: Mittelportal aus dem 14. Jahrhundert, überragt durch eine schöne Rosette, viereckiger Turm mit 41m Höhe aus dem 15. Jahrhundert, Ende und Seitenkapellen mit Einfluss aus dem 16. Jahrhundert.

> Kirche Saint-Rémi : Sie wurde zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert erbaut, der zentrale Kirchturm stammt jedoch aus dem 18. Jahrhundert. Im Inneren der Kirche kann man die bemerkenswerte Holztäfelung im Chorraum sehen, das Orgelgehäuse und die aus der Renaissance stammenden Innenarchitektur der Schatzkammer.

> Das Cité de la Mer : Naturwissenschaftliches Museum rund um das Meer, das Angeln und die Aquarien.

> Das Tor des Westhafens : auch „Geschütztürme“ genannt, ist das einzige der sechs Tore der Stadt, das von der Ringmauer übrig geblieben ist und im 14. Jahrhundert gestärkt wurde. Während der Revolution wurde es als Gefängnis genutzt, heute ist es jedoch in Privatbesitz.

> Der Marktplatz Puits Salé ("salzige Brunnen"): Im Herzen der Stadt erinnert der heutige Brunnen daran, dass sich in den früheren Brunnen von Dieppe Süß- und Salzwasser bei Flut des Meeres vermischten. Tipp: Nehmen Sie Platz im Café des Tribunaux und bestaunen Sie das normannische Gebäude des 18. Jahrhunderts, in dem sich das Café befindet.

> Der Hafen: Der gesamte Hafen, der sich aus dem Jacht- und Angelhafen ergibt, befindet sich im Stadtzentrum selbst. Die Fischkutter und die großen Fischerboote bilden eine wunderschöne Farbpalette, die noch heute zahlreiche Maler anlocken. Der Handelshafen wurde im Laufe mehrerer Jahre zum ersten französischen Bananenhafen.

In der Umgebung:

> Das Schloss von Miromesnil (Tourville-sur-Arques, 6 Km von Dieppe entfernt). Dieses Schloss, stammend aus dem 16. Jahrhundert undGeburtsort von Guy de Maupassant, hütet die Spur des Marquis von Miromesnil und Maupassant.

> 15 Minuten von Dieppe entfernt liegt Varengeville-sur-Mer, dort sollten Sie in jedem Fall Halt machen, den kleinen Umweg werden Sie nicht bereuen! An der Seefahrer-Kirche und dem dazugehörigen Friedhof bietet sich Ihnen einer der schönsten Blicke auf die Alabasterküste. Im Inneren der Kirche können Sie ein Kirchenfenster von Georges Braque bestaunen! Nur einen Steinwurf entfernt befindet sich der Parc du Bois des Moutiers, einer der meist besuchten Gärten Frankreichs! Die großen Rododendren sind sehr sehenswert. Der Shamrock Garten hingegen besitzt eine der größten Hortensien-Sammlungen der Welt.

Vor 200 Jahren war Dieppe das erste Seebad Frankreichs.

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