Sword Beach

© Nomandie Tourisme

Sword Beach gehört zum britischen Sektor der Landungsstrände. Am 5. Juni, kurz vor 23 Uhr, starteten britische Gleitflugzeuge in Richtung der Brücke von Bénouville mit der Aufgabe, diese einzunehmen. Innerhalb weniger Minuten erreichten die Männer von Major Howard ihr Ziel: aus der Brücke von Bénouville wurde „Pegasus Bridge“. Die Brücke von Ranville, ein Stück weiter östlich gelegen, wird ebenfalls erstürmt. Zur selben Zeit springen die Fallschirmspringer der 6. Airborne-Division ab, um den Bunker des Atlantikwalls bei Merville einzunehmen.

Pegasus Bridge

Nach der Landung an der normannischen Küste bei Hermanville und Colleville hatten die britischen Soldaten, darunter auch die 177 französischen Marineschützen des Kommandos Nummer 4, die Aufgabe, Ouistreham anzugreifen und danach in Richtung Ranville und Bénouville vorzudringen, um die Fallschirmspringer zu unterstützen.

Die 177 französischen Marineschützen des Kommandos Nummer 4 hatten die Aufgabe, Ouistreham anzugreifen.

Am Nachmittag des 6. Juni befiehlt Hitler, mehrere Panzerdivisionen in die Normandie zu verlagern – zu spät, die Würfel sind bereits gefallen. Am 6. Juni um Mitternacht sind mehr als 150.000 alliierte Soldaten in der Normandie, darunter 23.000 Fallschirmspringer. 20.000 Militärfahrzeuge verschiedenen Typs sind ebenfalls bereits vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt wurden 12.000 Soldaten getötet, verletzt oder aber gefangen genommen.