Omaha Beach

© Nomandie Tourisme

An diesem Strand des amerikanischen Sektors ist die Situation schwierig, da die Strände von Omaha sich für die Truppen der 1. und 29. division als sehr tückisch erweisen. Der erste Ansturm der Alliierten stößt auf heftige Gegenwehr, sehr viele der Soldaten dieser ersten Gruppe fallen. Die Soldaten des zweiten Ansturms finden Ihre Kameraden verwundet oder gefallen am Strand vor, ein traumatischer Anblick. Unter herben Verlusten gelingt es den Soldaten, die steile Uferböschung oberhalb des Strandes zu erklimmen und die Stacheldrahtzäune aufzusprengen. Gegen Mittag gelingt es ihnen, den Gegner von hinten anzugreifen, dies ermöglicht den Alliierten schließlich, die Kämpfe für sich zu entscheiden.

Die Pointe du Hoc

Der Angriff auf den Strand Omaha war von vielen Schwierigkeiten geprägt und wäre beinahe zu einem Desaster geworden. Letztendlich ist es den amerikanischen Truppen gelungen, sich der Befestigungsanlagen des Atlantikwalls in diesem Sektor zu bemächtigen und die an der Küste gelegenen Dörfer zu befreien – zum hohen Preis vieler gefallener Soldaten.

An der Pointe du Hoc können Reisende noch heute das Ausmaß der Kampfhandlungen am Omaha Beach sehen. An dieser Stelle hatte das amerikanische Ranger-Bataillon während des D-Day die Aufgabe, die 30 Meter hohen Felsen dieses Küstenabschnittes zu erklimmen, um einen Bunker des Atlantikwalls einzunehmen und dessen Kanonen zu zerstören.

 

Das 2. Ranger-Bataillon der amerikanischen Truppen hatte die Aufgabe, die 30 Meter hohen Felsklippen der Pointe du Hoc zu erklimmen...

Innerhalb weniger Minuten hatten die schnellsten Kletterer die Felsen erklommen. Auf dem Felsplateau bot sich ihnen ein Anblick der Zerstörung, verursacht durch Granaten und Bomben der alliierten Kriegsschiffe, die im Ärmelkanal vor der normannischen Küste lagen und die Pointe du Hoc von dort aus beschossen hatten. Jedoch fand das Ranger-Bataillon vor Ort keine gegnerischen Waffen, da diese vorher von den deutschen Soldaten weggebracht wurden. Um die Mittagszeit war die Pointe du Hoc in amerikanischer Hand.

Der amerikanische Soldatenfriedhof von Colleville-sur-Mer im Video