Château de Cerisy-la-Salle

Patrimoine culturel,

CERISY-LA-SALLE

Das Schloss wurde zwischen 1613 und 1625 – nach dem
Edikt von Nantes – von den Richier, einer Familie aus dem
protestantischen Adel, erbaut. Die architektonische Mischung
aus Festung und Landschloss weist die typische Form eines
Herrenhauses zu Ende des 16. Jahrhunderts auf. Das
Hauptgebäude wird von 4 Ecktürmen fl ankiert, drei Seiten des
Schlosses werden von trockenen Burggräben geschützt. Die
Nordfassade und die Steinbrücken stammen aus dem Jahr
1756. Die dekorativen Elemente des schlichten und
vornehmen Gebäudes beschränken sich auf die Dachfenster
der Pavillons, die Stockwerkgesimse und die
verschiedenfarbigen Materialien (roter Sandstein und Granit).
Im Inneren fallen besonders die monumentale Treppe, die
Kamine aus Granit, der alte Salon, dessen Decke im Stile
Ludwig des XIII. bemalt ist, sowie der Salon mit Holztäfelung,
der große Salon, die ehemalige Küche und die Dachböden ins
Auge.
Das L-förmige gegenwärtige Bauernhaus stammt ebenfalls aus
dem 17. Jahrhundert und enthält einige noch ältere Elemente.
Andere Gebäude hingegen (die Ställe, die Orangerie, die
Gewächshäuser) sind später entstanden. Im Westen und im
Norden ragen die Ruinen des ehemaligen Herrenhauses mit
Wachtürmchen, sowie eine 200-jährige Platane einen Weiher,
der früher als Mühlenteich diente.
Während der Revolution emigrierte der letzte Richier, worauf
das Schloss zum "Nationalgut" erklärt wurde. Joseph Savary,
in Notre-Dame-de-Cenilly geboren und ein Vorfahre der
aktuellen Besitzer, kaufte das Schloss 1819, in dem sich seit
1952 das Centre Culturel International befi ndet.
Das Grundstück wurde aufgrund "seiner architektonischen
Qualitäten, der großen Einheit des Ensembles, als Hochburg
der Kultur, der Geschichte und des modernen Denkens" als
historisches Monument (Monument Historique) klassifi ziert.

Leistungen

Ausstattungen

  • Unterbringung vor Ort
  • Ausgestattetes Konferenzzimmer

Services

  • Bibliothek
  • Shop
  • Gruppen erlaubt