Ob für kleine oder große Anlässe, zum Verschenken oder einfach zum Genießen: Entdecken Sie unsere Auswahl an süßen Spezialitäten und unverzichtbaren Köstlichkeiten aus der Normandie. Von buttrigen Leckereien über fruchtige Apfelkreationen bis hin zu verführerischem Karamell. Wir wünschen guten Appetit!

Traditionelle normannische Apfeltarte

Sie vereint alles, was die Normandie kulinarisch so besonders macht: einen knusprigen Mürbeteig, aromatische Äpfel, eine cremige Füllung mit Crème fraîche und gemahlenen Mandeln sowie einen feinen Schuss Calvados. Das Beste aus der Normandie in einem köstlichen, zartschmelzenden Dessert. Die traditionelle normannische Apfeltarte erobert nach wie vor die Herzen – und man versteht sofort, warum! In den Bäckereien und Konditoreien der Normandie und darüber hinaus ist sie ebenso zu finden wie in zahlreichen Rezepten zum Selberbacken. Probieren Sie sie selbst – Sie werden begeistert sein!

Normannischer Milchreis: La teurgoule

Teurgoule – was genau ist das eigentlich? Ein traditionelles normannisches Dessert, eine Art Milchreis mit feiner Zimtnote. Der Reis wird über viele Stunden in einer speziellen Tonschale aus Steingut langsam im Ofen gegart. Teurgoule kann kalt, lauwarm oder warm genossen werden. Ein kleiner Tipp, wenn sie frisch aus dem Ofen kommt: Haben Sie etwas Geduld! Der Name „Teurgoule“ soll vom französischen Ausdruck „se tordre la goule“ („sich das Gesicht verrenken“) stammen – denn wer es kaum erwarten konnte, das Dessert zu probieren, riskierte, sich dabei den Mund zu verbrennen.

Milchkaramell

Milchkaramell gehört zu den süßen Spezialitäten der Normandie. Es entsteht, indem Milch über sehr lange Zeit eingekocht und mit Zucker vermischt wird, bis eine wunderbar cremige, karamellfarbene Masse entsteht. Ob einfach pur vom Löffel, als Brotaufstrich, zu Crêpes oder als Zutat für köstliche Desserts: Milchkaramell lässt sich vielseitig genießen. Über den tatsächlichen Ursprung der auch als „Dulce de Leche“ bekannten Spezialität gibt es unterschiedliche Theorien. Einer Legende zufolge soll ein Koch Napoleons im 19. Jahrhundert die Milch auf dem Herd vergessen haben. Das Ergebnis: eine cremige Masse mit feinen Karamellnoten – und eine köstliche Entdeckung!

Karamell aus Isigny, 100 % Genuss

Den Caramels d’Isigny zu widerstehen, ist wahrlich nicht leicht! Hergestellt aus regionalen Zutaten, darunter die berühmte AOP-Butter aus Isigny, werden die zarten Karamellbonbons mit viel Sorgfalt zubereitet und langsam gekocht.
Ihre Geschichte reicht bis in die 1930er-Jahre zurück. Isigny-sur-Mer war schon damals für seine hochwertigen Milchprodukte bekannt und erhielt mit den Karamellbonbons eine weitere kulinarische Spezialität.

Madeleines Jeannette

Die Madeleines von Jeannette – das ist eine schöne Geschichte voller Wendungen. Im Jahr 2015 gelang es den Mitarbeitern mit der Unterstützung von Investoren und durch Crowdfunding, das Unternehmen zu retten. Seitdem wird täglich eine Tonne Madeleines hergestellt. Das Sortiment wurde erweitert und reicht von Klassikern mit roten Beeren oder Schokolade bis hin zu originelleren Madeleines mit Ingwer oder Rose. Sie schmecken einfach köstlich, wenn man sie in eine Tasse Kaffee oder Tee taucht.

Die traditionsreiche Biscuiterie „La maison du Biscuit“

Diese Konditorei begeistert mit einer außergewöhnlichen Auswahl an Keksen, Financiers, Tuiles, Rochers, Baisers, Cookies und vielen weiteren süßen Spezialitäten. Hergestellt werden sie in den eigenen Werkstätten – mit hochwertigen Zutaten aus der Normandie. Darauf ist das gesamte Team besonders stolz: Jedes Jahr entstehen hier mehr als 450 Tonnen feinster Gebäckstücke. Werfen wir einen genaueren Blick auf eines der Kultprodukte: den Financier. Saftig und zart, auf Mandelbasis und verfeinert mit Honig und Apfelmus – ein echter Favorit. Und noch ein Pluspunkt: Die Spezialitäten lassen sich problemlos einfrieren.

Der „Sucre de Rouen“

Der Sucre de Rouen ist eine Rouener Spezialität, die bis ins Jahr 1592 zurückreicht. Sie wurde von einem Apotheker als Mittel gegen Melancholie und zur Linderung von Halsschmerzen entwickelt. Hergestellt wird die Süßigkeit aus Zucker, Glukosesirup, Kompott, Apfelsaft und Wasser. Die handwerkliche Herstellung übernimmt heute die ESAT (Einrichtung und Dienst zur beruflichen Unterstützung von Menschen mit Behinderung) du Pré de la Bataille. Zwölf Personen produzieren jedes Jahr rund drei Tonnen Sucre de Rouen.

Kekse aus der „Biscuiterie de l’Abbaye“

Im Departement Orne bietet die Biscuiterie de L’Abbaye bereits seit 1909 eine vielfältige Auswahl an Keksen, Sablés und Galettes. Bekannt ist vor allem der unverwechselbare „Trouvillais“, den es unter anderem mit Zitrone, roten Früchten oder Apfel gibt. Auch der „Carré normand“ und der „Petit normand“ gehören zum Sortiment – wahre Madeleines de Proust, die Kindheitserinnerungen wecken. Seit Kurzem gibt es außerdem die Produktlinie „Green Up’“ mit 100 % pflanzlichen Bio-Rezepturen, die dank Zutaten wie Chiasamen, Spirulina oder Matcha für einen besonderen Energieschub sorgen. Ein Detail, das durchaus wichtig ist: Die Biscuiterie arbeitet eng mit Erzeugern aus der Normandie zusammen. So stammen beispielsweise das Weizenmehl sowie Butter und Sahne mit der geschützten Herkunftsbezeichnung A.O.P. aus Isigny, ebenso wie das verwendete Karamell und weitere Zutaten.

Rund um die Gastronomie

Unsere Auswahl echt normannischer Erlebnisse

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Normannisches Erlebnis

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