Das schimmernde Lichtspiel und die Vielfalt im Garten von Claude Monet in Giverny inspirierten den Meister des Impressionismus zu großen Kunstwerken. Noch heute zieht der Garten mit seinem großen Seerosenteich in jeder Saison Reisende und Einheimische gleichermaßen in seinen Bann. 

Warum sich ein Besuch von Giverny lohnt?

Das kleine Dorf Giverny am rechten Ufer der Seine wurde durch die Gemälde von Claude Monet weltberühmt. Der Maler lebte hier von 1883 bis zu seinem Tod im Jahr 1926. Noch heute übt der Ort denselben Zauber aus wie zu Monets Zeiten – besonders der Garten mit dem Seerosenteich, der japanischen Brücke und den üppigen Blumenalleen begeistert Besucher aus aller Welt. Diese malerische Kulisse inspirierte Monet zu einigen seiner bekanntesten Werke.

Die Präsenz des Künstlers zog zahlreiche weitere Maler unterschiedlichster Nationalitäten nach Giverny. Gemeinsam prägten sie das Image des Ortes als Zentrum der impressionistischen Kunst. Mit der Eröffnung des „Musée des Impressionnismes“, das sich unweit der Fondation Monet befindet, hat sich Giverny endgültig als internationaler Anziehungspunkt für Kunst- und Kulturinteressierte etabliert.

Giverny, Japanische Brücke, Gärten von Claude Monet

Unser Tipp

Beste Reisezeit für Giverny

Giverny zählt zu den absoluten Top-Reisezielen der Normandie. Ein Beweis dafür: Die Fondation Monet (geöffnet von April bis November) ist nach der Abtei des Mont Saint-Michel die meistbesuchte kostenpflichtige Sehenswürdigkeit der Region.

Ideale Reisezeit:
Um das Dorf und seine Sehenswürdigkeiten in Ruhe zu genießen, empfiehlt sich ein Besuch unter der Woche im Frühling oder im goldenen Herbst. Besonders angenehm ist es am späten Nachmittag – dann ist es meist ruhiger, sowohl im Ort als auch in den Gärten.

Zeiten, die man meiden sollte:
Wenn möglich, vermeiden Sie die Monate Juli und August, Wochenenden bei schönem Wetter, Feiertage und Schulferien. Zwischen 10 und 16 Uhr ist der Besucherandrang am größten.

  • Der Bahnhof Vernon-Giverny ist in nur 50 Minuten mit dem Zug vom Pariser Bahnhof Saint-Lazare und in 40 Minuten von Rouen Rive Droite erreichbar.
    Von Vernon bis ins Dorf Giverny sind es lediglich etwa 5 Kilometer.
  • Mit dem Elektro-Shuttle: Von April bis November verkehrt ab dem Bahnhof Vernon-Giverny ein 100 % elektrischer Shuttlebus nach Giverny (Hin- und Rückfahrt: 10 € pro Person).

  • Mit dem Fahrrad: Giverny liegt an der Route La Seine à Vélo, die Paris mit Le Havre oder Deauville verbindet. Für die 5 km zwischen Vernon und Giverny benötigen Sie etwa 20 Minuten. In Bahnhofsnähe können klassische oder E-Bikes gemietet werden.

  • Zu Fuß: Für den Spaziergang von Vernon nach Giverny sollten Sie ca. eine Stunde einplanen. Der Weg beginnt in der Rue de la Gare, folgt der Rue d’Albufera, überquert die Clemenceau-Brücke und führt weiter entlang der Seine à Vélo bis zur Rue Claude Monet.

  • Mit dem Touristenzug: Eine kommentierte Rundfahrt im kleinen Bähnchen ist ebenfalls ab dem Bahnhof möglich (Hin- und Rückfahrt: 8 € pro Person).

  • Mit dem Bus: Die Linie 208 des Nomad Car-Netzes verbindet Gisors mit Vernon und hält auch in Giverny.

Hinweis: Einige Angebote stehen im Winter nicht zur Verfügung.

Ein Wochenende mit dem Zug

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