Sword-Beach liegt im französisch-britischen Sektor der Landungsstrände, östlich von Caen. Der Name „Sword Beach“ ist ein alliierter Codename aus dem 2. Weltkrieg, der Strand gehört zu den Gemeinden Hermanville und Colleville-Montgomery.

Die Pegasus-Brücke – der Vorteil von lautlosen Lastenseglern

Am 5. Juni 1944 kurz vor 23 Uhr starten die lautlosen Lastensegler mit britischen Fallschirmspringern in Richtung der Brücke von Bénouville, um möglichst geräuschlos so nah wie möglich an die Brücke heranzukommen und diese einzunehmen. Das Unterfangen gelingt, die Soldaten von Major Howard nehmen die Brücke innerhalb weniger Minuten ein, und aus der Brücke von Bénouville wird die Pegasus Brücke.

Débarquement à Bénouville - Sword Beach - Archives D-Day
Landung an der Brücke in Benouville – Sword Beach – Archive D-Day © WWII Archive

Französische Elitesoldaten beim D-Day am Sword Beach

Die Landung der Soldaten vom Meer aus geschieht zwischen Hermanville und Colleville. Von dort aus sollen die Kommandotruppen, unter ihnen 177 französische Elitesoldaten des 4. Kommandos, Ouistreham einnehmen. Im Anschluss ziehen die Truppen in Richtung der Brücken von Ranville und Bénouville, um die Fallschirmspringer zu unterstützen.

Der 6. Juni 1944: der entscheidende Tag    

Am Nachmittag des 6. Juni befiehlt Adolf Hitler, mehrere Panzerdivisionen in die Normandie zu verlagern. Zu spät, die Würfel sind bereits gefallen und den Alliierten ist ihr Täuschungsmanöver gelungen, an den Stränden der Normandie anzugreifen, statt in Nordfrankreich bei Calais. Bis Mitternacht des 6. Juni 1944 sind mehr als 150.000 alliierte Soldaten aus der Luft und vom Wasser aus in der Normandie gelandet, darunter 23.000 Fallschirmspringer. 12.000 Männer werden am D-Day getötet, verwundet oder gefangen genommen.

Museen und Gedenkstätten am Sword Beach  

Cimetière Militaire Britannique

Cimetière Militaire Britannique

Site Fortifié Hillman

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