In Fécamp erwartet uns ein echt normannisches Erlebnis: ein Malworkshop unter freiem Himmel an der Alabasterküste! Wir wandeln auf den Spuren von Monet und seinen Freunden und lassen uns von der Alabasterküste inspirieren. Wie die Künstler selbst verlassen wir das Atelier, um an der frischen Luft zu zeichnen. Angeleitet werde ich, wie auch die anderen Teilnehmer, von Sophie, einer Künstlerin, die vor Kreativität und Energie nur so strotzt.

Sophie Justet, Malerin
Die Künstlerin aus Fécamp ist tief mit ihrer Stadt verbunden. Sie wird nicht müde, die Klippen und das Meer bei jedem Wetter zu malen. Was ihr am meisten Spaß macht? Die Kommunikation mit ihren Schülern und die Freiheit, die das Malen im Freien mit sich bringt.
Das normannische Erlebnis im Detail
Erlebt von Eva
Das Atelier

Bevor wir unsere Staffeleien auf den Anhöhen von Fécamp aufstellen, treffen wir Sophie in ihrem Atelier, das sich im Zentrum der Stadt befindet. Der Empfang von Sophie ist herzlich und die Stimmung ist von Anfang an gut. In ihrem Atelier lässt uns Sophie in ihre Welt aus Farben und Lichtern eintauchen, eine Welt, die ständig in Bewegung ist. Eine Vielzahl an Bildern schmückt die Wände des Ateliers – von kleinen Formaten (Pochades) über Zwischenformate bis hin zu großen Leinwänden. Bei einem Kaffee zeigt uns Sophie ihre Sammlung an Kunstbüchern, ihre „Bibel“ und erzählt uns von ihrer Leidenschaft für den Impressionismus und die impressionistischen Maler, darunter natürlich auch Monet. Anschließend fahren wir in Richtung Cap Fagnet, von wo aus wir mit unserem Malworkshop unter freiem Himmel beginnen.
„Über den Dächern der Welt“


Wir erreichen Cap Fagnet, ein strategisch wichtiger Ort während des Zweiten Weltkrieges. Doch heute Morgen fahren wir dorthin, um die Schönheit der Landschaft einzufangen. Nachdem alle Staffeleien aufgebaut sind, lehrt uns die Künstlerin die Grundlagen der Malerei. Mit einem Farbkreis ausgestattet, spricht sie über Primär-, Sekundär- und Komplementärfarben und siehe da, so langsam kommen die Erinnerungen aus meinem Kunstunterricht in der Schule zurück. Sophie erklärt uns, dass wir uns auf nur den Teil der Landschaft konzentrieren sollen, den wir später malen möchten. Mit unseren Fingern formen wir ein Rechteck und wählen damit den Bereich aus, den wir auf der Leinwand darstellen wollen. In der Ferne sind die Klippen von Senneville zu sehen – diese dienen mir als Vorlage.
Das Licht, den Moment und das Gefühl von Freiheit einfangen


Als erstes malen wir die weiße Leinwand orange an. Denn dieser Farbton – Orange ist im Übrigen die Komplementärfarbe zu blau – dominiert am heutigen Tag. Nachdem die Leinwand bereits in vielen Farben erstrahlt, erklärt mir Sophie, wie ich die Klippen auf der Leinwand „erscheinen“ lassen kann. Mit ihrer sympathischen Art geht Sophie von Staffelei zu Staffelei und nimmt sich für jeden Zeit und gibt Hilfestellungen. Während ich zu Beginn Pinsel in verschiedenen Größen verwende, ermutigt mich Sophie im Laufe des Kurses dazu, auch meine Finger oder Gras als Pinsel zu benutzen. Ganz im Stil der Impressionisten und auf Sophies Rat hin, setze ich stellenweise kleine Farbtupfer. Ich lasse meinen Blick über den Horizont schweifen, beobachte die Umgebung, die sich vor mir erstreckt und während die Landschaft auf der Leinwand vor mir immer weiter Gestalt annimmt, empfinde ich ein tiefes Gefühl des Wohlbefindens. Vielleicht war es genau das, was die Impressionisten an der Küste der Normandie suchten, noch vor der Bekanntheit und dem Ruhm.
Praktische Infos
Ein einzigartiger Ort
Fécamp an der Alabasterküste
20 Minuten von Étretat entfernt liegt Fécamp, eine lebhafte Stadt, die stolz auf ihre maritime Vergangenheit ist. Fécamp war einst ein Heimathafen für Künstler wie Monet und Berthe Morisot. Der „Saal der schönen Künste“ im Musée des Pêcheries beherbergt mehrere Gemälde, die mit der impressionistischen Bewegung in Verbindung stehen.

Termine und Preise
Die hier aufgeführten Informationen unterliegen ggf. Änderungen der jeweiligen Partner.
Termine 2025
Die Mal-Workshops finden immer Mittwoch Vormittags statt:
11. Juni, 25. Juni, 9 Juli, 23. Juli, 13. August, 27. August
Preise 2025
55 Euro / Person (Kursdauer: 4 h)
Gut zu wissen
Alle Niveaus (auch Anfängerinnen und Anfänger) sind willkommen.
Maximal 5 Schülerinnen und Schüler pro Sitzung.
Angemessene Kleidung mitbringen, die auch schmutzig werden darf. Ziehen Sie sich warm an, falls es windig wird (das Wetter kann wechselhaft sein).
Die Workshops im Freien können an verschiedenen Orten an der Küste stattfinden.
Bei schlechtem Wetter ist das Atelier der Treffpunkt.
Wenn Sie an der Alabasterküste wandern möchten, sollten Sie auf keinen Fall die markierten Wege verlassen und sich dem Rand der Klippen nähern. Die Landschaft ist zwar wunderschön, erfordert jedoch äußerste Vorsicht.
Anfahrt
Zug + Zug oder Zug + Nomad-Bus
Paris – Fécamp über Rouen
Geschätzte Fahrtzeit: 2 Stunden 58 Minuten.
Möchten Sie dasselbe erleben?
Wandeln Sie auf den Spuren der Impressionisten und malen Sie im Freien die Landschaften der Alabasterküste.
Fécamp oder Umgebung
55 € pro Person
Von April bis Oktober
Das hat uns am besten gefallen
Unter Anleitung von Sophie sein eigenes impressionistisches Gemälde malen