Begleitet Katrin vom Reiseblog Viel Unterwegs in die Normannische Schweiz zu tiefen Schluchten und steilen Hängen. Die Normannische Schweiz hat nicht nur Katrin auf ihrem Roadtrip-Abenteuer im Campervan überrascht, sondern ist ein echter Geheimtipp der Normandie! Lust auf Natur pur? Dann seid ihr hier genau richtig.

Wußtest du, dass es in der Normandie auch höhere Berge und tiefe Schluchten gibt? Das Paradies für Outdoor-Liebhaber liegt in der Suisse Normande, der Normannischen Schweiz. Schon die Anfahrt ist kurvenreich und idyllisch. Wir passieren kleine Orte mit wunderschönen Häusern. Jedesmal für ein Foto anhalten kann ich leider nicht, sonst würden wir nie ankommen.

Fernab vom Meer beginnt südlich von Caen die Landschaft anzusteigen. Während sich der Flusslauf der Orne im Tal windet, fallen am Ufer steile Felswände hinab. Wanderwege führen durch tiefe Schluchten. Man könnte an manchen Ecken meinen, die Normandie will der Schweiz hier wirklich Konkurrenz machen.

Ausblicke genießen am Roche d’Oëtre

Für Mountainbiker, Kletterer und Wanderer ist die Roche d’Oëtre im Herzen der Normannischen Schweiz ein wahres Mekka. Wir starten am frühen Morgen und erkunden die Felswände auf Wanderwegen zu Fuß. Die Karte dazu habe ich vorab im Internet heruntergeladen. Hier jagt ein atemberaubender Aussichtspunkt den nächsten. Oft gehen wir zurück, da wir aus der Ferne eine neue Aussicht entdecken.

Wir folgen den durch einen Wald hinabführenden Pfaden und kommen 118 m tiefer am Fluss Rouvre an. Der Weg führt uns weiter entlang der malerischen Schlucht am Fluss, ehe wir wieder durch den Wald hinaufsteigen und am Ausgangspunkt ankommen. Ein tolles Wanderziel, mit einer wilden und außergewöhnlichen Landschaft!

Idyllische Fahrt im grünen Outdoor-Paradies

Bei der Weiterfahrt Richtung Clécy führt uns die Route entlang des Flusses Orne. Überall sind idyllische Picknickplätze, Familien planschen im seichten Flussufer, vergnügen sich beim SUP oder mit dem Kajak im Wasser.

In der Luft schweben Paraglider und immer wieder überholen wir Rennradfahrer. Die Normannische Schweiz ist ein echtes Outdoor-Paradies der Normandie. Eine Auszeit im Grünen kann ich mir nicht besser ausmalen.

Hoch hinaus beim Klettersteig

Den Nachmittag verbringe ich abenteuerlich beim Klettersteig. „Via Ferrata“ nennt sich das Ganze und findet vor den Toren Clécy’s am Ufer der Orne statt. Sobald ich Klettergurt, Helm und Karabiner anhabe, geht es auch schon los.

Anhand eines kleinen Übungsparcours zeige ich, dass ich bereits erfahren im Klettern bin. Alle anderen bekommen an dieser Stelle eine ausführliche Einweisung und müssen zeigen, dass sie das Erprobte in die Praxis umsetzen. Denn der Berg verzeiht keine Fehler. Durch die Sicherung zweier Karabiner kann nichts schief gehen. Der Parcours führt mich zuerst hinauf entlang des Steilhangs. Es gilt, zwei wacklige Brücken, ein Seil und diverse Holzbalken zu überwinden.

Nach einer Stunde habe ich es geschafft und genieße die herrliche Aussicht auf das Viadukt von Clécy und die vielen Kajakfahrer auf der Orne. Nur die Paraglider sind höher unterwegs als ich.

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Vollkommene Idylle auf dem Campingplatz

Beim Gedanken, an das heute Erlebte und der baldigen Entspannung auf dem Campingplatz de la Rouvre freue ich mich. Schon beim Einchecken werden wir von einem freundlichen Lächeln empfangen. Die Betreiber sind selbst begeisterte Camper und wissen, was das Herz von Naturliebhabern wünscht.

So haben wir Glück, an einem Sonntag anzureisen. Denn das Highlight der Woche ist die selbstgemachte Pizza des „Hausherrn“. Und die ist wirklich empfehlenswert. Vor allem nach einem langen Tag an der frischen Luft.

Am plätschernden Bach beenden wir den Tag und freuen uns, dieses Paradies in der Normannischen Schweiz entdeckt zu haben! Unser Geheimtipp für deine nächste Reise in die Normandie!

Katrin

Reiseblog Viel Unterwegs

Seit 2013 nimmt Katrin ihre Leserinnen und Leser mit auf Roadtrips, Städtereisen und Outdoor-Abenteuer in der Natur. Ihre Berichte sind ehrlich, authentisch und mit viel Leidenschaft und Herzblut geschrieben. In der Normandie war Katrin rund zwei Wochen lang mit dem eigenen Camper unterwegs – und hat sich prompt verliebt! Hier lässt sie uns Teil haben an ihren schönsten Erlebnissen und unvergesslichen Momenten in der Normandie.