Die Landungsstrände

© Nomandie Tourisme

Die Landungsstrände der Normandie tragen die Namen Sword Beach, Juno Beach, Gold Beach, Omaha Beach und Utah Beach.

Hier landeten die Alliierten am 6. Juni 1944 und läuteten so den Anfang vom Ende des Zweiten Weltkrieges ein. Der D-Day war eine der bedeutendsten Militäroperationen des 20. Jahrhunderts – noch heute kommen zahlreiche Besucher aus aller Welt an die Landungsstrände, um diesen Teil der Geschichte nachzuvollziehen.

D-Day Broschüre

Alle Gedenkorte und Museen auf einen Blick

Die englischsprachige D-Day Broschüre der Normandie gibt einen Überblick über alle Sehenswürdigkeiten, Museen und Gedenkorte zum Thema D-Day und der Situation in der Normandie im Sommer 1944.

Ouistreham

Sword Beach

Unter dem Befehl von Kommandant Philippe Kieffer landete das 4. französisch-britische Kommando auf dem Sword Beach. Dieser Strandabschnitt, beziehungsweise der Küstenort Ouistreham, wurden für die internationalen Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Landung am 6. Juni 2014 gewählt. Im Jahr 2019 feiert die Normandie das 75-jährige Jubiläum des D-Day.

> Mehr Informationen zu dem Museum Musée du Mur de l’Atlantique le Bunker

> Mehr Informationen zum Museum Musée du N°4 Commando

Courseulles-sur-Mer

Juno Beach

Am 6. Juni 1944 landeten 14000 Kanadier und 9000 Briten auf dem Juno Beach. Bei dieser Operation erlitten die Alliierten herbe Verluste. Das moderne Juno Beach Zentrum informiert über die Landung der Kanadier und arbeitet insbesondere mit Jugendlichen zusammen.

> Weitere Informationen zum Centre Juno Beach

Arromanches

Gold Beach

Dieser Strand hat eine zentrale Lage entlang der Landungssträndeinne und wurde von der 50. Northumbrian division von General Graham eingenommen. Die alliierte Armee erbaute in Arromanches einen künstlichen Hafen, dessen Relikte noch heute zu besichtigen sind. Im Musée du Débarquement kann man den Bau dieses Hafens nachvollziehen. Im Kino Arromanches 360 werden die Geschichte des D-Day und der anschließenden Kampfhandlungen in der Normandie eindrucksvoll vorgestellt.

> Weitere Informationen zum Musée du Débarquement

> Weitere Informationen zu Arromanches 360

Colleville-sur-Mer

Omaha Beach

Omaha Beach liegt in Colleville-sur-Mer und ist der Strand, an dem die amerikanischen Truppen sehr herbe Verluste verzeichneten. Aus diesem Grund wird dieser Strand auch "Bloody Omaha" genannt. In Saint-Laurent-sur-Mer ist eine Statue der Tapferen, die "Statue des Braves", aufgestellt.

Im Jahr 1956 wurde der amerikanische Friedhof in Colleville eröffnet, mit einer Fläche von 70ha und 9387 perfekt aneinander gereihten Grabsteinen. Ein Besuch des Friedhofs lädt dazu ein, über die europäische und amerikanische Geschichte nachzudenken.

> Weitere Informationen zum amerikanischen Friedhof Colleville-sur-Mer und zum Besucherzentrum

> Weitere Informationen zum Museum Musée Mémorial d'Omaha Beach

> Weitere Informationen zum Museum l’Overlord Museum

Sainte-Marie-du-Mont

Utah Beach

Utah Beach erstreckt sich von Sainte-Marie-du-Mont bis Quinéville. Diesen Bereich hatten die Alliierten zur schnelleren Belagerung des Hafens von Cherbourg ausgewählt. Das Museum von Utah Beach bietet einen chronologischen Parcours dieser Landung. Ein Highlight des Museums ist ein Bombenflugzeug "Martin B-26 Marauder".

> Weitere Informationen zum Musée du Débarquement - Utah Beach

 

Orte, die mit den Landungsstränden in Verbindung gebracht werden

Cricqueville-en-Bessin

Die Pointe du Hoc

Die Pointe du Hoc war ein strategisch wichtiger Punkt während der Landung und wurde am 6. Juni 1944 von Colonel Rudder und seinem Ranger-Bataillon eingenommen, speziell ausgebildeten Kletter-Einheiten des amerikanischen Militärs. Rau schlägt die See gegen die Felsen der Pointe du Hoc, noch heute können Besucher nachvollziehen, welche Kraft es gekostet hat, die Pointe du Hoc zu erklimmen. Schautafeln erklären anschaulich die Ereignisse.

> Weitere Informationen zu Pointe du Hoc

Dieppe

1942: Der Versuch, die Stadt Dieppe einzunehmen

Am 19. August 1942 blieb der Versuch erfolglos, die normannische Stadt Dieppe im Département Seine-Maritime einzunehmen. 1200 Tote oder Verschollene, 1500 Verletzte und 2000 Gefangene - unter ihnen viele Kanadier - war das Resultat der Operation "Jubilee".

> Weitere Informationen zum Versuch, die Stadt Dieppe einzunehmen

> Weitere Informationen zum Gedenken des 19. August 1942 (Mémorial du 19.08.1942)