Die D-Day Landungsstrände der Normandie gingen am 6. Juni 1944 in die Geschichte ein. Hier landeten an nur einem Tag 150.000 alliierte Soldaten. Die fünf Landungsstrände hatten die Codenamen Sword, Juno, Gold, Omaha und Utah. Der Utah Beach befand sich im amerikanischen Sektor und erstreckt sich von Sainte-Marie-du-Mont bis Quinéville im Ärmelkanal.
Der Sturm auf Utah Beach

Der östliche Teil des Cotentin ist ein Gebiet mit niedrigen, feuchten Böden, die jeden Winter überschwemmt werden. An der Küste erstrecken sich breite Sandstrände, die durch Dünen von den Sümpfen getrennt sind.
Dieser Sektor eignete sich daher besonders gut für einen amphibischen Angriff. Der deutsche Offizier Erwin Rommel war sich dessen bewusst und ließ die Gegend mit Verteidigungsanlagen verstärken. So waren die Dünen zwischen der Baie des Veys und Saint-Vaast-la-Hougue mit gut dreißig „Widerstandsnestern“ gespickt. Auf den Anhöhen des Hinterlandes wurden einige schwere Batterien eingerichtet, insbesondere in Azeville, Crisbec, Morsalines und La Pernelle.
Ursprünglich hatten die Alliierten nicht vorgesehen, an der Küste des Cotentin zu landen. Erst im Dezember 1943 trafen Eisenhower und Montgomery die Entscheidung, zu den bereits ausgewählten Stränden an der Küste des Calvados einen weiteren Strand westlich der Baie des Veys hinzuzufügen, um den Hafen von Cherbourg schneller einnehmen zu können. Der ausgewählte Ort erhielt den Codenamen Utah Beach. Er erstreckte sich von Sainte-Marie-du-Mont bis Quinéville.
Sehenswertes am Utah Beach
01
Musée du Débarquement Utah Beach
Das Musée du Débarquement wurde an dem Ort errichtet, an dem die amerikanischen Truppen am 6. Juni 1944 landeten. Es erzählt in 10 Sequenzen die Ereignisse des D-Days, von der Vorbereitung bis zum erfolgreichen Abschluss.
02
Airborne Museum
Das Airborne Museum befindet sich im Herzen von Sainte-Mère-Eglise, auf dem Platz vor der Kirche, auf dem der Fallschirmjäger John Steele in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 1944 mit seinem Fallschirm im Baum hängen blieb. Es ist den amerikanischen Fallschirmjägern der 82. und 101. Airborne-Division gewidmet.
03
D-DAY Experience
An Bord eines C-47-Flugzeugs, das zu einem Flugsimulator umgebaut wurde, können Sie die Überquerung des Ärmelkanals nacherleben.
04
Normandy Victory Museum
Vor den Toren Carentans liegt das Normandy Victory Museum, welches anhand von etwa 30 Inszenierungen die Geschichte und den Alltag der Soldaten und Zivilisten während der Schlacht um die Normandie skizziert.
05
Batterie d’Azeville
Die Batterie von Azeville ist eine der ersten Anlagen des Atlantikwalls in Frankreich. Ihre vier mächtigen Kasematten waren mit 105-mm-„Schneider“-Kanonen ausgerüstet. Die Batterie deckte vom Landesinneren aus einen Teil der Küste des Departements Manche ab. In der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 1944 trat sie angesichts der amerikanischen Landung am Utah Beach in…
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06
Hangar à Dirigeables
Der Schuppen von Ecausseville wurde 1916 von der französische Marine errichtet. In diesem Schuppen wurden die Zeppelin untergebracht, die gegen die deutschen U-Boote gekämpfen haben. Im 2. Weltkrieg haben die Deutschen den Schuppen besetzt und danach wurde er von den Amerikaner benutzt, die zahlreichen und bemerkenswerten Graffiti hinter gelassen haben. Einzige in Europa, man kann…
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07
Batterie de Crisbecq
Die Batterie von Crisbecq ist ein einzigartiger und unumgänglicher Ort, an dem man die 22 unterirdischen Blockhäuser mit ihren zeitgenössischen Einrichtungen besichtigen kann! Von diesem Kultort aus wurde der erste Kanonenschuss im Morgengrauen des 6. Juni 1944 abgefeuert! Durch einen überraschenden Komplex aus Gräben und Tunneln können Sie mehr als nur eine Batterie entdecken, nämlich…
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08
World War II Museum
Auf über 1000 m² Ausstellungsfläche entlang des Utah Beach begeben Sie sich auf die Spuren des Lebens während des Zweiten Weltkriegs. Die Schautafeln beschreiben die chronologischen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs in der Normandie, von der Kampagne im Mai/Juni 1940 bis zur Befreiung im Jahr 1944. Über die Landung der Alliierten und ihren globalen historischen Kontext…
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Ausflugsideen rund um den D-Day
Unsere Auswahl an echt normannischen Erlebnissen
Bei unseren echt normannischen Erlebnissen begegnen Sie engagierten Locals, die Ihnen mit viel Leidenschaft und Wissen ihre Region zeigen.
Mit dem Kajak inmitten der Wahrzeichen des D-Days
Arromanches-les-Bains
Ein Blick hinter die Kulissen des Airborne Museums
Sainte-Mère-Église
Mit dem Zug, Fahrrad oder zu Fuß
Unsere Empfehlungen
Erkunden Sie die Normandie in Ihrem eigenen Rhythmus und lassen Sie das Auto auch mal stehen. Entdecken Sie hier unsere Tipps für Hotels, Restaurants und Sehenswürdigkeiten, die alle ohne Auto erreichbar sind.
Praktische Infos für Ihren Aufenthalt
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum heißt es Utah Beach ?
Die amerikanischen Strände von Utah und Omaha wurden nach den Heimatorten zweier amerikanischer Unteroffiziere benannt, die an den Militär-Operationen während des D-Days teilnahmen.
Wer landete am Utah Beach ?
Fast 23 000 Soldaten der US-Armee landeten am Morgen des 6. Juni 1944 am Utah Beach.
Welche nächstgrößere Stadt liegt in der Nähe des Utah Beach ?
Utah Beach ist der westlichste der fünf D-Day-Strände. Er befindet sich im Departement Manche an der Ostküste. Nicht weit entfernt befinden sich unter anderem die Gemeinden Sainte-Mère-Eglise und Sainte-Marie-du-Mont. Die nächstgelegene Stadt ist Carentan, die mit dem Zug auf der Strecke Paris-Caen-Cherbourg erreichbar ist.